Hitman – Sniper Challenge

Hitman – Sniper Challenge ist eine kleine Besonderheit. Sniper Challenge ist nämlich ein Bonus für Vorbesteller von Hitman – Absolution, welches am 20. diesen Monats erscheint. In dem Sinne ist es auch eher ein kleines Bonus-Spiel, welches wie ein Arcade-Titel aufgebaut ist. Innerhalb von 15 Minuten muss man eine Zielperson samt Security, die sich auf einer Party auf einem Hochausdach befinden, mit einem Scharfschützengewehr töten. Je nach Schussleistung gibt es dafür Punkte und man wird auf einer Highscore-Tafel verewigt. Bewegen kann man sich nicht, man kann nur zielen, zoomen, mit seinem Instinkt die Zeit verlangsamen und Ziele hervorheben.

Das wirklich interessante an dem Titel ist aber, wieviel Hitman da drin steckt, obwohl es eigentlich doch nur Moorhuhn-Schießen ist. Denn die Wachen können alarmiert werden und dann versuchen mit der Zielperson zu fliehen. Man kann also – muss aber nicht – versuchen die Ziele nach und nach verdeckt zu töten, während die anderen gerade nicht hinsehen oder ein Ziel etwas abseits von allen anderen steht, um kein Alarm auszulösen. Sollte eine Wache aber doch noch eine Leiche oder die Tötung eines Kollegen entdecken, kann der Spieler ihn erledigen, bevor er Alarm auslöst oder während er noch misstrauisch ist. In dem Sinne spielt es sich wie ein Stealth-Spiel, obwohl es ein Arcade-Shooter mit Punktvergabe und Zeitlimit ist.
Dazu gibt es aber auch noch kleinere Goodies in den Levels. So läßt sich eine Aufzugstür öffnen und die Wache in den Aufzug schießen. An anderer Stelle kann ich die Seile eines Gerüstes zerschießen, um die darauf befindenen Fässer auf die unterstehende Wache fallen zu lassen. Genau das hat die Hitman-Reihe bisher ausgemacht: Die Umgebung zu erforschen und Objekte zum interagieren zu finden, um mit denen mein Ziel zu erreichen. Sei es in Hitman 2 – Silent Assassin, bei dem ich ein Fischgericht vergiften konnte. Oder in Hitman – Blood Money, bei dem ich einen Grill manipulieren konnte. Dabei hätte ich mir aber mehr Möglichkeiten gewünscht. Der Großteil der Wachen muss man versuchen irgendwie über die Dach-Hecken zu schießen. Die Umgebung läßt sich eher weniger für die Morde einbinden.
Auch etwas unnötig empfand ich die Sammlerobjekte, mit denen sich Achiements freispielen lassen. „Zerschieße alle 5 Tauben, Gummienten“ sind nicht unbedingt die Aufgaben, die mich groß zum weiterspielen motivieren.

Ansonsten ist Hitman – Sniper Challenge ein netter Vorgeschmack auf das Hauptspiel, auch was die Technik hinter dem Spiel anbelangt. Trotz dem einfachen Spiel-Prinzip vermittelt es, was die Hitman-Spiele bisher ausmachten und ich bin zuversichtlich, dass die Leute von IO Interactive das wesentliche Hitman-Konzept beibehalten werden. Und als eigentlich kostenloses Vorbesteller-Bonus, kann man sich eh nicht beklagen. Besonders da heutzutage der Vorbesteller-Content aus alternativen Skins, Waffen oder Sammlerobjekten bestehen, die ich eh nicht will oder die mir später als DLC nachgeschmissen werden. Sniper Challenge ist jedenfalls für mich ein lobenswerter PreOder-Content, der locker als anreizendes Extra durchgeht, ohne mir zuviel von dem eigentlichen Spiel vorweg zu nehmen.

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